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GOTTES WORT ... durch Bertha Dudde. Für die gegenwärtige Zeit sind aus christlicher Sicht die Offenbarungen durch Bertha Dudde hochaktuell. Zeitgeist und Weltgeschehen bestätigen fast täglich die Erfüllung dieser Prophezeiungen. http://www.bertha-dudde.info/index.php - Jakob LORBER - Schreibknecht Gottes > http://jakob-lorber.cc/index.php?s=&l=de&b=

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Mikro - und Makro-Kosmos.

 

 

Mikro - und Makro-Kosmos.

 

 

[Sg.01_033,01] Sehet, Meine lieben Kinder, mit diesen zwei Worten hat die Wissenschaft ihre Namensammlung bereichert, aber ohne eigentlich zu wissen, was sie mit diesen Worten sagen wollte, oder anders gesagt – ohne zu begreifen, daß wenn Ich die Unendlichkeit als bestehend annehme, Mikro- und Makro-Kosmos – natürlich in einem gewissen beschränkten Sinne – das nämliche bezeichnen. Nur ist bei dieser Benennung der letztere Name „Makro-Kosmos" früher schon, und zwar von den Astronomen gebraucht worden, ehe ein anderer Forscher auf weit kleinerem Gebiet mittels des Mikroskops (Vergrößerungsgerät) eine ganz neue Welt entdeckte, zum Gegensatz von dem, wo das Teleskop (Fernrohr) im weiten Raum keine Grenzen fand.

 

[Sg.01_033,02] So entstanden diese Worte, ohne jedoch den mindesten Gedanken an einen unendlichen Schöpfer des Universums zu fassen, wodurch diese Eigenschaften der Unendlichkeit im Großen und im Kleinen von selbst begründet gewesen wären.

 

[Sg.01_033,03] Wenn die Astronomen von Stern zu Stern mit stets verbesserten Fernrohren immer neue Welten entdecken und vor den Entfernungen derselben zurückschaudern, weil sie keine Zahlen mehr dafür finden oder diese Distanzen mit dem menschlichen Verstande nicht mehr fassen; wenn von einem unauflösbaren Nebel zum andern am nächtlichen Himmel stets neue Schöpfungen auftauchen, wo nur die größten Sternenkomplexe sichtbar sind, auch alle diese Sonnen und Welten umkreisenden Planeten und Erden aber ewig dem menschlichen Auge unerforschlich bleiben werden, so sollten doch sie dabei an den Anordner alles dieses gedacht haben, da schon nach ihren schwachen Berechnungen trotz scheinbarer Störungen doch alles seinen geregelten Lauf geht. Allein wenige von ihnen bezogen alle Entdeckungen auf diesem Gebiete auf Mich, sondern betitelten das Ganze nur als „Kosmos", und weil die Entfernung ohne Ende ist, als „Makrokosmos", und ließen es bei diesem Ausdruck bewenden, den jetzt beinahe ein jeder Schulknabe auch schon weiß, aber dabei sich ebensowenig denkt wie der größte Sternenbeobachter.

 

[Sg.01_033,04] Der zweite Weg zur „Unendlichkeit", welchen ein anderer Forscher (Ehrenberg) und nach ihm auch andere einschlugen, war der, indem sie erstens das tierische Leben verfolgten, soweit es ihre von Mikroskopen unterstützte Sehkraft erlaubte, ferner mit diesem Instrument die Zellgewebe der Pflanzen und die Bestandteile des Mineralreiches untersuchten.

 

[Sg.01_033,05] Da sie auch hier die Grenze nicht fanden, wo das tierische Leben aufhört und wo die Bestandteile der einzelnen Elemente ihre Teilchen wieder in andere zersetzend ebenfalls „Leben" zeigten, so nannten sie auch diese ganze ihnen sichtbar gewordene und neuentdeckte Welt „Mikrokosmos", wo ebenfalls dem Forscher noch kein Grenzstein begegnet ist, der ihm das Ende der Welt, wohl aber das Ende seines schwachen Verstandes und Forschergeistes gezeigt hat, indem er ihm zurief: „Bis hierher und nicht weiter!" – ebenso wie den Astronomen die weit entfernten Sterngruppen oder Hülsengloben nur ahnen ließen, daß dort noch lange kein Ende, sondern nur für ihn ein „Halt" ist, wo der Menschenverstand nichts mehr fassen kann, was ein Schöpfer nach Seiner Größe, nicht aber nach der körperlichen Größe eines winzigen Menschen geschaffen hat.

 

[Sg.01_033,06] Auch diese letzteren Forscher schreiben ganze Bücher über die immerwährend neuen und wieder neuen Entdeckungen auf diesem Gebiet, aber auch dort werdet ihr Meinen Namen wenig zu lesen bekommen; nur in der Materie wühlen sie herum, und eben materiell wie ihr Suchen finden sie auch nichts als ebenfalls wieder Materie.

 

[Sg.01_033,07] Nachdem Ich aber so „Meine Kinder" nicht erzogen haben möchte, und wenn auch eure Gelehrten gewisse Namen für unaussprechliche Dinge gemacht haben, sollet ihr doch eigentlich wissen, was hinter diesen Namen steckt oder wie sie zu deuten sind. Deshalb ergriff Ich eben wieder das Wort, um euch von neuem zu zeigen, daß wenngleich schon oft gezeigt, doch stets neue Ansichten von Meiner Schöpfung gewonnen werden können, wenn man mit geistigen Augen selbst menschlich erfundene Worte aufmerksam betrachten will.

 

 

 

mehr unter folgendem LINK


http://www.scribd.com/doc/46543314/Mikro-und-Makro-Kosmos

.


      

Quelle:  


SCHÖPFUNGSGEHEIMNISSE,  

 33. Kapitel – 20. Juli 1875

 

Kundgaben über Dinge der Natur.

 

Durch die innere Stimme des Geistes

empfangen von Gottfried Mayerhofer.

 

 

http://www.wahre-wege.de/lorber-webspace/schoepfungsgeheimnisse.htm

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