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GOTTES WORT ... durch Bertha Dudde. Für die gegenwärtige Zeit sind aus christlicher Sicht die Offenbarungen durch Bertha Dudde hochaktuell. Zeitgeist und Weltgeschehen bestätigen fast täglich die Erfüllung dieser Prophezeiungen. http://www.bertha-dudde.info/index.php - Jakob LORBER - Schreibknecht Gottes > http://jakob-lorber.cc/index.php?s=&l=de&b=

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Das neunte Gebot

 

 

Das neunte Gebot

 

 

(22. Januar 1903) Mein Kind, Meine Liebe soll es sein, die dir auch für diese Morgenstunde das (Geistes-) Brot gibt, das dich immer mehr in die Jesusliebe Selbst umgestaltet. Bis zu der Stunde, wo dieses geschieht, sei ein treuer Befolger des dir von Mir, dem Vater, gegebenen Wortes; denn nur durch die anhängliche Treue allein bewährst du dich als ein Mir, dem Vater, gehörendes Kind.

 

Somit will Ich, die Liebe, dir für diese Stunde das Gebot erklären, das da lautet wie folgt: „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus oder aber alles das, was ihm gehört!“

 

Sieh, mit diesem Gebote erkläre und zeige Ich dir an, daß du mit alledem, was du hast, wie dieses eben die Verhältnisse mit sich bringen, die Ich, der Vater, bei einem jeden Mir gehörenden Kinde Selbst regele, dich zufrieden fühlen sollst. Du sollst in kindlicher Dankbarkeit in jeder Art nur an Mich, deinen Vater, dich halten. Von Mir Selbst bekommst du alles das dir Nötige.

 

Dein Verlangen soll stets rein bleiben, indem du dich bemühst, nie Vergleiche anzustellen mit den dir zunächst Stehenden, die vielleicht in günstigeren Verhältnissen sich befinden, als du selbst; damit du dadurch nicht Gefühle in dein Herzinnerstes einführest, die mit Meiner Jesusliebe nicht vereinbart werden können.

 

Du sollst und mußt dich freuen auch über solche Menschen, die in besser geregelten Verhältnissen stehen, als du selbst; denn sieh, auch da habe Ich, der Vater, in Meiner Allwissenheit nur das allein zugelassen, das auch für einen jeden andern nur zum Guten dient, welches aber die wenigsten Menschen erkennen.

 

Ein Mensch, der das ihm gegebene Glück hat, sich materielles Gut anzusammeln, soll wissen, daß das ihm Zugelassene nicht sein Eigentum bleibend ist, sondern auch ihm ist diese Zulassung von Mir, dem Vater, gegeben, damit er mit demselben christlichen Wucher treibe, aus dessen Zinsen-Erträgnis er das Elend der weniger Bemittelten zu lindern hat.

 

Tut derselbe dieses nun nicht, dann wird derselbe bei der Abrechnung, die er selbst Mir, dem Vater, einst vorzulegen hat, mit eigener Schande bekennen müssen, daß er das ihm übergebene Gut nicht nach Meiner Anordnung verwendet hat; und ohne es zu wissen, steht er dann allein da, hilflos auf den Armen selbst angewiesen, der oft hungernd an seinem Prachtbau und dem gesammelten Gelde vorübergegangen ist (Luk. 16,9).

 

Sieh, Mein Kind, in dieser Art wird auch der einst auf Erden Unbemittelte durch die Liebe zu Mir, dem Vater, reich, um den einstens wohlhabenden, sich reich fühlenden Mann mit alledem versehen zu können, welches diesem dann die Möglichkeit gibt, um sich aus dem Sumpfe der Materie herauszuarbeiten, in dem er sich durch sein weniger mit Liebe erfülltes Herz während seiner Erdenslebenszeit immer tiefer begraben hat.

 

Ein mehr Wohlhabender, der auch Meine Liebe erkannt hat, der weiß, daß das durch Meine Zulassung ihm gegebene materielle Gut nur ein ihm übergebenes Pfund ist, das er zum Segen für alle ihm Nahegebrachten zu verwenden hat.

 

Doch in dieser Art zu leben gibt es wenig Menschen, indem die Anhäufung materieller Güter immer ein gefährlich Ding bleibt, weil in denselben doch nur mehr der Geist Meines Gegners zum Ausdrucke kommt. Und gegen diesen kann nur DIE LIEBE AUS MIR, dem Vater, allein siegreich vorgehen. Darum begnüge dich und ein jedes andere mit dem allein, wie es eben die Verhältnisse durch Meine Zulassung mit sich bringen.

 

Darum beachte ein jedes aber auch dieses von Mir gegebene Gebot: „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus!“ Bleibe auch du in deinem Hause, welches dir von Mir, deinem Vater, gegeben ist, damit auch Ich darin aus- und eingehen kann, bis die Stunde kommt, wo Ich dich Selbst in Mein Haus nehme, weil du ein in Meiner Liebe lebender Mensch, auch Mich, deinen Jesusvater, in deinem Hause beherbergt hast.

 

Nun sieh, in dieser Art Mich zu lieben, ohne Verlangen nach deines Nächsten Haus, noch nach dessen Hof, Hab und Gut zu schielen, ist die Erfüllung dieses Gebotes. Denn nur so wirst du erkennen, daß du in deiner Armut reich, jedoch der im Wohlleben sich befindende Reiche ohne Liebe arm ist und arm bleiben wird, bis nicht der in Meiner Liebe Reiche ihm helfend nahekommt.

 

Dieses sage Ich, dein Jesusvater, der dich täglich in deiner Armut besucht, um dir zu geben, damit du in Meiner Liebe und Weisheit zunehmest, um als helfender Bote für die in materiellem Reichtum lebenden Menschen dienen zu können. Also weißt du auch dieses Gebot: „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus“ in seiner Liebefülle aufzunehmen.

 

Darum sei dankbar gegen Mich, den Vater, daß du nicht mit materiellen Gütern gesegnet bist; bemühe dich aber, damit du Tag für Tag reicher an Meiner Liebe werdest, die Ich, der Vater, allen Menschen, die ja alle Meine Kinder sind, fort und fort in gleicher Art zukommen lasse. Jedoch nur der erkennt Meine Liebe, der auch dieses Gebot hoch und heilig hält, und in voller Liebe sich für Mich und alle die zu erhalten sucht, die Ich, die Liebe, ihm Selbst nahebringe, ob dieselben reich oder arm sind, das soll einem jeden gleich bleiben.

 

Denn alle seid ihr Meine Kinder, und für alle Ewigkeit seid ihr Geschwister, die aus Meiner Liebe hervorgegangen sind. Darum werdet Liebe! wie Ich, der Vater, es bin, um in der Liebe für alle Ewigkeit erhalten zu bleiben. Dieses von Mir, deinem Jesusvater. Amen.

 

 

 

 

Quelle:

 

Dekalog - Erklärung der heiligen 10 Gebote Gottes

 

vom himmlischen Vater kundgegeben

durch A. Hedwig

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