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GOTTES WORT ... durch Bertha Dudde. Für die gegenwärtige Zeit sind aus christlicher Sicht die Offenbarungen durch Bertha Dudde hochaktuell. Zeitgeist und Weltgeschehen bestätigen fast täglich die Erfüllung dieser Prophezeiungen. http://www.bertha-dudde.info/index.php - Jakob LORBER - Schreibknecht Gottes > http://jakob-lorber.cc/index.php?s=&l=de&b=

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Liebe (Sadhu Sundar Singh)

1. Gott ist die Quelle der Liebe. Die Anziehungskraft, die im Raum die Welten in ihrer Ordnung erhält, offenbart sozusagen in der Körperwelt jene geistige Anziehungkraft der Liebe, deren Quelle Gott ist. Ein Magnet zieht Stahl an, nicht weil Stahl ein wertvolles Metall ist, sondern weil Stahl die Fähigkeit hat, sich anziehen zu lassen. Gold zieht er nicht an. Gold mag kostbarer sein, aber es lässt sich nicht anziehen. In gleicher Weise zieht Gott Sünder an, wie sündig sie auch sein mögen, wenn sie nur bereuen und ihm antworten. Aber andere, die selbstgerecht sind und sich der Macht seiner Liebe nicht hingeben, zieht er nicht zu sich.

2. Ein Kuss ist das äußere Zeichen dafür, wie eine Mutter ihr Kind liebt. Wenn das Kind eine ansteckende Krankheit hat, mag die Mutter sich enthalten, es zu küssen, aber sie wird ihr leidendes Kind deshalb nicht weniger, sondern nur noch mehr lieben, denn es braucht ihre Liebe und Fürsorge um so mehr. Genau so mag es nach außen hin scheinen, als habe Gott die Menschen, die der Seuche der Sünde zum Opfer gefallen sind, verlassen, aber seine Liebe zu ihnen ist unendlich größer als einer Mutter Liebe zu ihren Kindern (Jes. 49, 15). Gleich seinen anderen Eigenschaften ist auch seine Geduld unendlich. Menschen, kleinen Kesseln ähnlich, kochen beim geringsten Unrecht gar schnell vor Wut. Wie anders Gott! Wenn Gott sich ebenso erzürnte, dann wäre die Welt schon längst ein Trümmerhaufen geworden.

3. Wenn zwei Menschen die selbe Person lieben, werden sie Nebenbuhler und aufeinander eifersüchtig. So ergeht es aber nicht mit des Menschen Liebe zu Gott. Wer Gott liebt, ist nicht eifersüchtig auf andere, wenn auch sie Gott lieben. Er ist vielmehr betrübt, wenn sie ihn nicht lieben. Des Menschen Liebe zum Menschen unterscheidet sich von seiner Liebe zu Gott deshalb, weil Gottes Liebe unendlich ist. Ein Mensch kann nicht mit gleicher Zuneigung alle, die ihn lieben, wieder lieben, denn seine Liebesfähigkeit ist begrenzt. Aber Gottes Fähigkeit zu lieben ist unbegrenzt und reicht deshalb für alle aus.

4. Wenn Christus in uns lebt, wird unser ganzes Leben dem seinen ähnlich. Wenn man Salz im Wasser auflöst, so mag es verschwinden, aber es hört nicht auf, da zu sein. Wir können seiner Gegenwart gewiss werden, indem wir das Wasser schmecken. Genau so steht es mit dem Christus in uns: Obwohl er nicht zu sehen ist, nehmen die anderen ihn in der Liebe wahr, die er uns verleiht.
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Quelle:

Sadhu Sundar Singh, Gesammelte Schriften
Übersetzt und erläutert von Friso Melzer, 3. Auflage
Evang. Missionsverlag G.m.b.H., Stuttgart
Balser Missionsbuchhandlung G.m.b.H. Basel
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Sadhu Sundar Singh (* 3. September 1889 in Rampur, Punjab; † unbekannt,

zuletzt lebend gesehen vor seiner 1929 begonnenen Reise in den Himalaya)

war ein indischer Christ, der nach der Art eines Sadhu umherzog.

de.wikipedia.org/wiki/Sadhu_Sundar_Singh
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