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GOTTES WORT ... durch Bertha Dudde. Für die gegenwärtige Zeit sind aus christlicher Sicht die Offenbarungen durch Bertha Dudde hochaktuell. Zeitgeist und Weltgeschehen bestätigen fast täglich die Erfüllung dieser Prophezeiungen. http://www.bertha-dudde.info/index.php - Jakob LORBER - Schreibknecht Gottes > http://jakob-lorber.cc/index.php?s=&l=de&b=

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1611 Freier Wille unerläßlich zur Erlösung .... (Selbsterlösung) ....

GOTTES WORT
... durch Bertha Dudde   -  14.9.1940 


1611  

 

Freier Wille unerläßlich zur Erlösung ....

 

(Selbsterlösung) ....

 


Vermöge des freien Willens hat es der Mensch in seiner Macht, sich zu erlösen, er ist nur schwach und kraftlos ohne Anwendung der Gnadenmittel, ohne Zuwendung geistiger Kraft. Gnade ist alles, was Gott in Seiner Liebe dem Menschen verabreicht, so dieser sie begehrt ....

 

In der Gnade Gottes zu stehen heißt, von Seiner Liebe ständig betreut zu werden, und diese Liebe greift überall dort ein, wo der Mensch in Gefahr ist. So seiner Seele Gefahr droht, hilft die göttliche Liebe ihm, sofern der Mensch selbst nicht sich dieser Hilfe widersetzt. Das wirksamste Gnadenmittel ist das Gebet. Es ist das Gebet das Mittel, Gnaden zu empfangen ungemessen, d.h. immer wieder Kraft und Hilfe in allen Nöten und Leiden der Seele. Es bewirkt das Gebet, daß die guten geistigen Wesen sich helfend dem Menschen zur Verfügung stellen, d.h. die Kraft, deren sie in Fülle besitzen, abgeben dem im Gebet Kraft-anfordernden Menschen.

Denn dann ist der freie Wille des Menschen tätig gewesen, Kraft aus Gott anzufordern. Es ist also das Gebet ein Mittel, Gnaden ungemessen zu empfangen. Und ein weiteres Gnadenmittel ist das Betätigen in Liebe .... Denn mit jedem Werk uneigennütziger Nächstenliebe fließt ihm die göttliche Gnade in Form der göttlichen Liebe zu, und diese drängt den Menschen zu immer regerer Liebetätigkeit, und nur durch die Liebe erlöst sich der Mensch, also wird die Kraft im Menschen desto stärker, je mehr er sich in der Liebe übt und dadurch die Gnade Gottes in Empfang nimmt, d.h. vermehrte Kraft zu seiner Selbsterlösung.

 

Es kann dem Menschen keine Kraft oder Gnade zufließen, der nur irgendwelche Form erfüllt, es muß das innerste Herz ihn drängen, zu beten und zu lieben .... Nur dann kann ihm Gnade vermittelt werden. Und Sorge, Krankheit und Trübsal sind Beweise göttlicher Liebe, denn sie sollen den Menschen in den Zustand bringen, die Gnadenmittel anzuwenden, also im Gebet Hilfe zu erflehen und in der Liebe zum Nächsten tätig zu werden. Und es lenkt Gott die Menschen dadurch so, daß sie Verlangen tragen, in den Strahlen der göttlichen Gnadensonne zu stehen, Er trägt ihnen gewissermaßen die Gnadenmittel an, auf daß sie sich ihrer bedienen.

 

Der geistig Vollkommene aber steht im gleichen Willen mit Gott und ist als Ausführender des Willens in gleicher Weise bemüht, die Wesen auf Erden so zu beeinflussen, daß sie sich der Gnadenmittel bedienen .... sie regen den Willen des Menschen an, liebend tätig zu sein und Gott um Seine Kraftzuwendung zu bitten .... dann erst ist der freie Wille recht genützet, es ist der Mensch dann fähig, sich selbst zu erlösen, denn er tut alles mit Gottes Hilfe, er nimmt die Gnade Gottes in Anspruch und lebet also in und mit Gott ....

Amen

 

 

GOTTES WORT

... durch Bertha Dudde   -  14.9.1940 


1611b  

 

Gnadenmittel ....  Gebet und Liebetätigkeit ....

 

 


Und der innere Friede wird das Zeichen sein, daß Gott in ihm ist. Denen es aber an der göttlichen Gnade mangelt, weil sie solche weder begehrten noch in Empfang nahmen, so sie ihnen geboten wurde, ist der Weg zur Höhe so beschwerlich, daß sie ihn nie zurücklegen können, denn ihre Kraft ist zu gering, und sie fordern sich keine Kraft von Gott an, obwohl sie ihnen zu Gebote steht. Sie nützen keines der Gnadenmittel, und ihre Seele ist schwach und unfähig, sich zur Höhe zu erheben. Und dennoch lässet auch diesen Gott die Gnadensonne leuchten, indem Er Sein Wort den Menschen gibt und durch dieses sie hinweiset, ihrer Seele zu gedenken.

Er gibt ihnen Kenntnis von dem Gnadenmaß, das einem jeden Menschen zusteht. Er will, daß sie aufmerken und nicht ungewarnt durch das Erdenleben gehen. Und so geht auch dem Menschen unbewußt die göttliche Gnade zu und will nur ergriffen werden ....

 

Und wieder ist es der freie Wille des Menschen, die Hand Gottes zu erfassen und die göttliche Gnade anzunehmen, die ihm so liebreich geboten wird, und .... so er einmal dieser Gnade teilhaftig wurde, sie immer und immer wieder zu erbitten und dadurch Kraft zu empfangen, um sich selbst zu erlösen während seines Erdenlebenswandels. Sein Wille ist also nur erforderlich, um alles vollbringen zu können, was seiner Seele zum Heil gereicht. Sein Wille muß Gott suchen, sein Wille muß sich Ihm unterstellen, und sein Wille muß bewußt Ihm zustreben und dazu die Kraft anfordern von Gott ....


Er stellt dann die Verbindung her mit seinem Vater von Ewigkeit, er will zu Gott. Und dieser Wille ist seine Erlösung .... Und Gott kommt ihm immer und überall entgegen, Er fordert von dem Menschen nicht mehr, als dieser erfüllen kann, Er trägt ihm alle Hilfsmittel an, die ihm den Emporstieg möglich machen, und fordert von dem Wesen nur, daß es sich nicht abweisend verhält, sondern dankend die Gnaden in Empfang nimmt, die den Aufstieg zur Höhe gewährleisten. Doch den Willen des Menschen zwingt Gott nicht, und daher kann ihm die Gnade Gottes auch nicht zugehen ohne dessen Willen, weil sonst die Seele zur Höhe gedrängt würde, also nicht in voller Willensfreiheit nach oben verlangt, sondern zwangsmäßig diesen Weg zur Höhe zurücklegen würde.

Denn die göttliche Gnade ist Kraft aus Gott, die wieder zu Gott zurückverlangt .... Also kann diese Kraft nur dann dem Wesen vermittelt werden, wenn es aus freiem Willen gleichfalls zu Gott verlangt. Darum ist der freie Wille unerläßlich, so sich das Wesen erlösen will aus seiner letzten Verkörperung auf Erden ....

Amen

 


—  Herausgegeben von Freunden der Neuoffenbarung  —
Weiterführende Informationen, Bezug aller Kundgaben, CD-ROM, Bücher, Themenhefte usw.
im Internet unter:   
www.bertha-dudde.info

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