Friday, 26. september 2008 5 26 /09 /Sept. /2008 13:09

 



Willst du aber wahrhaft gottwohlgefällig demütig sein, so mußt du das nach dem Willen Gottes, aber nie nach deinem eigenen Gutdünken sein!

Denn bist du durch dein eigenes Vorhaben demütig, dann ist deine Demut ein Kind deiner Selbstliebe und somit zu nichts nütze und von keinem Werte vor Gott; denn hinter einer solchen Demut steckt allzeit eine verdienstlich scheinende Selbstzufriedenheit, ein Eigenlob und am Ende ein verkappter Hochmut!

Sagst du aber zu allem und allzeit aus deinem Lebensgrunde:

,O Herr und Vater, Dein allein heiliger Wille geschehe jetzt wie ewig!`, dann bist du wahrhaft demütig vor Gott, und deine Demut hat vor dem Herrn einen Wert!

Wer sich nach seinem eigenen Willen noch so sehr erniedrigt, beachtet aber dabei den Willen Gottes nicht, so tut er im Grunde nichts anderes als der, welcher sich eigenmächtig zum Volksherrscher aufwirft!

Nur wer seinen eigenen Willen gefangennimmt und dafür den rein göttlichen in sich geltend und herrschend macht, der ist Gott wohlgefällig und seine Demut ist gerecht vor dem Herrn.

Besser ist es, ein Lump zu sein nach dem Willen des Herrn - als ein Held hinter des Herrn Rücken! Besser, sich seiner eigenen Nichtigkeit und Nichtswürdigkeit allzeit gewärtig fühlen, als von seiner Tadellosigkeit überzeugt sein!

Also ist es auch besser, ein Sünder zu sein aus eigenem reuigen Verschulden, als ein Gerechter zu sein auf eigene Rechnung!

Denn der Herr sucht nur das Verlorene, stärkt das Schwache und heilt die Krankheit aus Seiner Erbarmung; aber ein Schuldner will Er ewig niemandem sein!

Solches beachte nun im voraus wohl, bis dir der Herr im Tempel ein Näheres dartun wird, und folge uns zu der Pforte! Amen."

 


HGt.03 Kap.162, 10-17


 

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von marianne - veröffentlicht in: Christentum - Community: Wahrheit für die Heutige Zeit
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Thursday, 25. september 2008 4 25 /09 /Sept. /2008 08:52
01] Sage Ich: »Ein Prophet ist gerade solch ein ganz einfacher, natürlicher Mensch mit allerlei Schwächen behaftet wie du; aber da er ein verständiges Herz hat, in dem weder Zorn noch Rache, noch Mißgunst, noch Stolz, noch Ehebruch und allerartige Hurerei feste Wurzeln schlagen können, so reinigt der göttliche Geist dessen Herz von den mannigfachen Schlacken der Welt; und wenn das alleinige Herz also gereinigt ist, so gießt der göttliche Geist ein Licht aus den Himmeln in solch ein Herz.

02] Da der Prophet es leicht erkennt, daß dies ein Licht aus den Himmeln ist, das sich allzeit in klar vernehmbaren Worten ausspricht, so darf der sohin fertige Prophet dann nur mit der Stimme seines Mundes laut nachsprechen, was er in seinem Herzen klar und deutlich vernimmt, und er prophezeit dann schon im vollendet prophetischen Maße!

03] Wenn es nun notwendig ist, so wird des Propheten Wille von Gott aus angetrieben, das zu reden zu dem Volke, und desgleichen zu tun vor demselben, was er in seinem Herzen vernimmt, - und solches heißt dann eine vollwahre Prophezeiung oder Weissagung und ist ebensogut reines Gotteswort, als hätte Gott Selbst unmittelbar aus Seinem Munde zu den Menschen geredet.

04] Aber darum gilt ein solcher Prophet um kein Haar mehr vor Gott als jeder andere Mensch, dem diese Gabe ganz mangelt; denn der Prophet muß dann aus seinem höchst eigenen Willen ebenfalls das tun, was der Geist Gottes durch sein Herz und durch seinen Mund zu den Menschen geredet hat, sonst kommt über ihn so gut ein Gericht wie über jeden, der den Willen Gottes vernimmt, aber nicht danach tut, - und es ist da ein Prophet schlimmer daran denn ein anderer Mensch. So ein anderer in der Schwäche und Nacht seiner Seele es schwer glaubt, was der Prophet zu ihm spricht, so wird er ein minderes Gericht zu bestehen haben, dieweil er nicht glauben mochte, was der Prophet zu ihm geredet hat; aber für den Propheten selbst gibt es keine Entschuldigung, sowie auch für den nicht, der da geglaubt hat und dennoch aus Liebe zur Welt und deren Schätzen nicht tat, was ihm vom Propheten zu tun geboten ward.

05] Jedoch aber wird der Lohn eines Propheten dereinst größer sein denn der eines andern Menschen; denn ein Prophet muß allzeit siebenfach soviel tragen als ein jeder andere Mensch für sich. Alle, zu denen ein Prophet geredet hat, werden jenseits, die Guten wie die Schlechten, ihm übergeben, und er wird sie in Meinem Namen richten über jegliches Wort, das er vergeblich zu ihnen geredet hat!

06] Wer aber einen rechten Propheten aufnimmt in Meinem Namen und im Namen des Propheten selbst und verpflegt ihn und ist dessen Freund, der wird dereinst auch eines Propheten Lohn überkommen. Und wer einen Propheten unterstützt, daß es dem Propheten leichter geschieht in seiner schweren Arbeit, der wird auch eines Propheten Lohn überkommen; denn jenseits wird der Knecht des Propheten auf gleicher Stufe stehen neben dem Propheten und wird mithin richten die dem Propheten untergebenen Geister und herrschen über sie immerdar, und seines Reiches wird für ewig nimmer ein Ende sein!

07] Wehe aber denen, die einen Propheten verlassen der Welt wegen oder ihn gar verdächtigen hie und da und in einem und dem andern! Und noch mehr Wehe den Verfolgern eines Propheten; denn diese werden schwerlich ewig je zur Anschauung Gottes gelangen! Wer aber an einen Propheten die Hand legt, soll mit dem ewigen Feuer in der untersten Hölle bestraft werden! Denn eines Propheten Herz ist Gottes, und sein Mund ist Gottes, und so seine Hände, Füße, Augen und Ohren! Wo ein Prophet ist, da ist auch Gott; darum sollt ihr seine Wohnstätte mit tiefer Ehrfurcht betreten, denn der Ort, da er steht, ist heilig. Das soll beachtet sein im Herzen, zwar nicht des Propheten willen, der ein Mensch ist, sondern um Gottes willen, der im Herzen des Propheten redet und zeugt.

08] Daß aber ein rechter Prophet für die Welt nur ein Gericht ums andere verkündet, hat seinen Grund ganz einfach darin, weil Gott nur dann einen Propheten erweckt, wenn diese (d. i. die Welt) Gottes vergessen und sich in alle Laster eben der Welt hineingestürzt hat!

09] Sage Mir nun, Ebahl, ob du nun über das Wesen eines rechten Propheten im reinen bist!«



Band 2 (GEJ)
Lehren und Taten Jesu während Seiner drei Lehramts-Jahre
Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber.

http://www.wahre-wege.de/lorber-webspace/johannes2.htm
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Wednesday, 24. september 2008 3 24 /09 /Sept. /2008 13:41


Am 15. März 1840 vernahm er beim Morgengebet
„in der Gegend des Herzens“ eine Stimme,
klar und hell, die ihm gebot:

„Steh auf,
nimm deinen Griffel und schreibe!“
__________________________________________________________________

 


Diesem geheimnisvollen Rufe gehorchend
schrieb er die folgenden Worte nieder:

So sprach der Herr zu mir und in mir (Jakob Lorber) für jedermann,
und das ist wahr, getreu und gewiß:

Wer mit Mir reden will, der komme zu Mir,
und Ich werde ihm die Antwort in sein Herz legen.
Jedoch die Reinen nur, deren Herz voll Demut ist,
sollen den Ton Meiner Stimme vernehmen.

Und wer Mich aller Welt vorzieht,
Mich liebt wie eine zarte Braut ihren Bräutigam,
mit dem will Ich Arm in Arm wandeln.
Er wird Mich allezeit schauen wie ein Bruder den anderen,
und wie Ich ihn schaute schon von Ewigkeit her, ehe er noch war.“


www.geistiges-licht.de/Person/Lorber.html
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Wednesday, 24. september 2008 3 24 /09 /Sept. /2008 12:58



Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber.

Nach der 5. Auflage.

Lorber-Verlag - Hindenburgstraße 5 - D-74321 Bietigheim-Bissingen.

Alle Rechte vorbehalten.

Copyright © 2000 by Lorber-Verlag, D-74321 Bietigheim-Bissingen.
________________________________________________________

 

Vorrede des Herrn.

[HGt.01_000,01] Der Schreiber des vorliegenden Werkes suchte ernstlich, und er fand, was er suchte. Er bat, und es ward ihm gegeben; und da er an die rechte Tür pochte, so ward sie ihm aufgetan und durch ihn auch allen jenen, die eines guten Herzens und Willens sind. Denen aber, die da nicht mit dem Herzen, sondern allezeit nur mit ihrem vermeintlich reinen Weltverstande suchen und prüfen und kritisieren und statt an den lebendigen Namen des ewigen Gebers aller guten Gaben nur an die harte und tote Schale der Materie klopfen, wird nicht gegeben und aufgetan werden. Denn der Geist des Herrn offenbart sich nie durch den Verstand der Verständigen der Welt, sondern nur in und durch die Einfalt des Herzens denjenigen, die vor der Welt der Verständigen als Toren gelten und bekannt werden; aber der Verstand der Weisen der Welt wird in kurzer Zeit dennoch zunichte vor der Einfalt der Toren.

[HGt.01_000,02] Wer das vorliegende Werk lesen wird mit einem demütigen und dankbar gläubigen Herzen, dem wird daraus allerlei Gnade und Segen zuteil werden, und er wird im Werke den rechten Autor nicht verkennen. Der puren Verstandeskaste ist's aber ohnehin einerlei, ob sie einen Daniel, oder einen Sir Walter Scott, oder einen Rousseau, oder Hegel liest; denn der Weltverstand nimmt alles weltlich und nimmt eine höherstehende Mitteilung von oben her als ein loses Hirngespinst ungelehrter, aber von Natur phantasiereicher Menschen an, die durch ihre Mystifikationen etwas gelten und erreichen möchten, weil sie auf dem reinen Verstandeswege nichts erreichen können, da ihnen dieser notwendig mangelt!

[HGt.01_000,03] Aber das führe ja niemand irre! Wie oft sind die vier Evangelien schon verdächtigt worden; gelten sie darum in den Herzen der wahren Bekenner Gottes weniger?! Wie oft bin Ich, der Herr und Geber des Lebens und jeglicher demselben wahrhaft ersprießlichen Gabe, schon als ein purer Mensch, als ein Magnetiseur, auch als ein Betrüger und auch schon als eine rein erdichtete Person von den Weltweisen deklariert worden und werde zur Stunde von Millionen also deklariert! Aber das macht dennoch andere Millionen nicht irre. Diese als Täter und nicht als alleinige Hörer Meines Wortes sahen es in der Einfalt ihres Herzens, daß der Jesus von Nazareth mehr war, als für was Ihn die vielen Gelehrten der Welt halten oder gar nicht halten. Halte sich daher bei diesem vorliegenden Werke niemand an das Urteil der Welt, die nur das erhebt, was ihrer Art ist, sondern allein an die Stimme des Herzens der Einfältigen! Diese werden jedermann vor den Augen des guten Gebers ein richtiges Urteil abgeben. Der Verstand der Weltweisen aber wird sich daran vielfach zu stoßen die beste Gelegenheit finden. Wohl ihm, so er dabei nicht völligen Schiffbruch erleiden wird!

[HGt.01_000,04] Wer dies Werk liest und es wohl als eine geistige Eingebung betrachtet, aber im unklaren ist, ,ob es von einem Geiste niederer oder höherer Art herkomme`, der ist noch stark blind, und die Decke des Weltverstandes verhüllt noch mächtig die Sehe seines Herzens.

[HGt.01_000,05] Wer an Mich lebendig glaubt, dem ist Meine Stärke, Güte und vollste Weisheit sicher nicht fremd, und er wird und er muß es einsehen, daß Ich wohl Kraft und Weisheit in ewiger Übergenüge besitze und da, wo Ich ein Feld bebaue, den Feind aus dem Felde sicher für ewig zu verdrängen vermögen werde; denn Ich und der Satan haben noch nie in einer Furche den Pflug geleitet! Im Verstande der eigennützigen Welt leider wohl, die, da sie selbst finster ist, überall nichts als Finsternis erschaut; aber in den Augen derjenigen, die vom Vater gelehrt und gezogen sind, erscheint alles ganz anders, denn den wahrhaft Reinen und Erleuchteten ist alles rein und wohlbeleuchtet.

[HGt.01_000,06] Denen aber, die da sagen, diesem Werke, um als ein von oben her gegebenes zu gelten, fehle die Einfalt, die Ruhe und Umsicht und die gewisse Tiefe in der ganzen Weltanschauung, sei ganz kurz bloß das gesagt: daß sie sich wohl vorher in ihrem Herzen genau prüfen möchten, ob ihnen vielleicht nicht eben das mangelt, was sie in dem Worte vermissen. Im übrigen haben sie da ein Urteil abgegeben, damit sie als europäische Gelehrte über dieses Werk doch auch etwas gesagt haben, ohne in die volle Tiefe des Werkes eingedrungen zu sein; denn dazu gehört doch offenbar mehr als ein kaum einmaliges flüchtiges Durchlesen einer Abteilung dieses Werkes.

[HGt.01_000,07] Was verstehen denn solche Leser unter der Einfalt?! Ich meine aber, eine Schrift, die trotz der ganz notwendigen, für die beschränkte menschliche Sehe mysteriösen Fülle und Tiefe dessen, was sie gibt, also verfaßt ist, daß sogar Kinder sie recht wohl verstehen können, wenn sie nur des Lesens einigermaßen kundig sind und ein wenig übers Abc und übers Einmaleins hinaus zu denken vermögen, sollte doch Rechtens keinen Mangel an der gewissen Einfalt haben. Bilder und Sprache aber bedingen ewig nie die Einfalt einer Schrift, sondern lediglich nur das leichte Verständnis eines noch so einfältigen Herzens und das Sich-leicht-Zurechtfinden in solch einer Schrift; alles andere aber - als: eine alte, unbehilfliche Sprache und mehrere Tausende von Jahren alte entsprechende Gleichnisbilder - ist ebensowenig Einfalt wie der Weltverstand der Weltweisen. Was aber da von der erforderlichen Ruhe und Umsicht und von der geforderten Tiefe in der ganzen Weltanschauung bemerkt ist, so ist alles das in dem vorliegenden Werke um so mehr vorhanden, je mehr der krittelnde Weltverstand solches zu vermissen wähnt; denn was dem Herzen die Ruhe gibt, das muß doch selbst Ruhe haben in Fülle. Dem Verstande aber kann es freilich keine Ruhe geben, weil dieser für die Ruhe nicht aufnahmefähig ist und daher in einer Schrift ebensowenig irgendeine Ruhe finden kann wie irgendein Strom, bevor er nicht des Meeres tiefste Tiefe erreicht hat. Wenn der Verstand der Weltweisen sich aber demütigen und von seiner vermeinten Höhe in das einfaltsvolle Lebenskämmerlein des Herzens hinabsteigen könnte, so würde er dann aus dieser Ruhe heraus schon auch im vorliegenden Werke die vermißte Ruhe und eine vollste Umsicht in eben dieser Ruhe finden. Aber solange der Verstand gleich einem Wetterhahn auf der Turmspitze irdischer Weisheit ohne Unterlaß von allerlei Zweifelswinden nach allen Richtungen hin und her gedreht wird, da kann er wahrscheinlich nirgends seine Ruhe finden, die er selbst nicht hat, und also auch die angewohnte Umsicht nicht, die er auf seiner windigen Höhe genießt.

[HGt.01_000,08] So aber jemand in diesem Werke die gewisse Tiefe der ganzen Weltanschauung vermißt, dem sei es vorerst gesagt, daß es dem Geber dieser Schrift auch gar nicht darum zu tun war, durch vorliegende Schrift bei denen, die sie als das, was sie eigentlich ist, in der wahren Ruhe und Einfalt ihres Herzens lesen werden, eine solche Anschauung, die leider nun schon unter den Menschen zu sehr verbreitet ist, zu entwickeln, sondern lediglich, um einen frommen und dankbaren Sinn zu erwecken, und um aus diesem heraus einen lebendigen Glauben und die rechte Liebe zu Gott und dem Nächsten zu erwecken und für dauernd zu beleben.

[HGt.01_000,09] Fürs zweite aber werden jene, die aus dem rechten Sinne heraus diese Schrift lesen, dennoch zu einer hinreichenden Tiefe der besseren Weltanschauung gelangen ohne Zutat der Gelehrten, die auf dem Wege ihrer eitlen Verstandesprüfungen wohl ewig nie in jene rechten Tiefen der totalen Welt- und Weltenanschauung gelangen werden, wie sie bloß nur im vorliegenden Werke für die rechten Leser zu erschauen ist, - anderer und späterer Werke gar nicht zu gedenken, in denen sozusagen die Sonne und mit ihr materiell und hauptsächlich geistig alle Planeten-, Sonnen- und Zentralsonnensysteme verständlich genug und ausführlich entwickelt und enthüllt werden.

[HGt.01_000,10] So aber in einem Werke vom Urbeginn aller geschaffenen Dinge an - also eine beinahe schon ewig dauernde Zeiten- und Zustandsfolge hindurch - sowohl die materielle, als ganz besonders die geistige Entwicklung derselben genügend klar dargestellt wird, und es findet jemand dennoch zu wenig Tiefe in der mangeln sollenden Weltanschauung, - wahrlich, da gibt es denn wohl auch in allen Himmeln kaum irgendeine Augensalbe mehr, mittels welcher solche Forscher um ihre sehr bedauerliche Kurzsichtigkeit kommen könnten!

[HGt.01_000,11] ,Wir einfältigen und verstandesschwachen Liebhaber Gottes", so können mit vollem Rechte die rechten Leser dieses Werkes sagen, ,die wir zwar außer der Universität Gottes in unserem Herzen nie eine andere, weder zu Paris noch zu Jena und Göttingen, besucht haben, wollen aber mit aller eurer hochberühmten Weltweisheit dennoch nicht tauschen; denn unser inständiges Schauen in den Tiefen der großen Schöpfungen unseres heiligen Vaters ist uns lieber als euer tausendjähriges Forschen mit verdeckter Sehe. Wie weit eure Ferngläser und eure mathematischen Linien reichen, können wir aus eurem Kalender sehen, und eure Wege sind uns nicht fremd; aber wie weit die helle Sehe unseres in Gott ruhenden Herzens reicht, das zu bemessen dürften eure Tubusse und mathematischen Linien wohl sehr bedeutend zu kurz werden und zu wenig mathematisch sein!"

[HGt.01_000,12] Wer also dieses Werk mit wahrem Nutzen für seine Seele lesen will, der lese es in aller Einfalt seines gottergebenen Herzens und mache darüber nicht einen Zensor nach weltmenschlicher Weise, sondern stets nur einen sehr sorgsamen Hauswirt seines Herzens, so wird er in vorliegendem Werke alles in Hülle und Fülle finden, was einige wenige hochgelehrte Leser leider nicht gefunden haben.

[HGt.01_000,13] Und nun denn allen Segen und jegliche Gnade den rechten Lesern, die eines reinen Herzens und eines guten Willens sind. Amen



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Tuesday, 23. september 2008 2 23 /09 /Sept. /2008 09:58

GOTTES WORT

... durch Bertha Dudde   -  10.7.1943 

 

 

2807   Geistige Wende ....

  

 

Wenn sich die Menschheit vor einer geistigen Wende befindet, so ist dies immer eine Zeit ungeheurer irdischer Umwälzungen, die geistig und irdisch nur zu einem Chaos führen, das zuletzt in völliger Zerstörung endet.

Denn eine geistige Wandlung der Menschheit ist nicht mehr zu erwarten, so die Menschheit in einem solchen Chaos angelangt ist, wo sie Gott nicht mehr zu erkennen vermag. Darum muß Gott eine gänzliche Umwandlung bewerkstelligen, was also eine geistige Wende genannt werden kann, weil nun ein alter Zeitabschnitt zu Ende geht und ein neuer beginnt, d.h., daß eine Periode der Entwicklung die andere ablöst. Die Menschen aber glauben an eine geistige Wende innerhalb der Menschheit der derzeitigen Entwicklungsperiode ....

Doch es ist völlig aussichtslos, daß die Menschheit, die so Gott-fern ist, von selbst wieder Gott zustrebt, da sie bar ist jeder Liebe und somit auch Gott nicht mehr erkennt. Folglich ist eine Aufwärtsentwicklung dieser Menschen nicht mehr zu erwarten, sie verharren auch nicht auf der gleichen Entwicklungsstufe, sondern entwickeln sich nur noch rückschrittlich, und es muß dies unweigerlich zum völligen Verfall führen, sowohl geistig als auch irdisch.

Ein unvorstellbares Chaos ist also die Folge davon und letzten Endes ein göttlicher Eingriff, ein Auflösen dessen, was keine Höherentwicklung mehr zuwege bringt. Es muß die alte Erde gewandelt werden und mit ihr auch das in der Form gebundene Geistige, das versagt hat in der letzten Erdenlebensprobe ....

Es muß eine geistige Wende eintreten, es muß dem entgeisteten Zustand ein Ende gemacht werden und eine Scheidung stattfinden zwischen den Gott-zustrebenden und den völlig entgeisteten Menschen, auf daß die ersteren nicht den letzteren zum Opfer fallen.

Dieser Zeitpunkt ist nicht mehr fern, denn die zunehmende Lieblosigkeit der Menschen zieht sie selbst heran, und so der denkende Mensch die Lieblosigkeit erkennt, wird es ihm auch verständlich sein, daß Gott Sich immer mehr entfernen muß von den Menschen, weil Sein Wesen Liebe ist. Und da die Liebe die Ursubstanz der Schöpfung ist, muß sie vergehen, sowie Gott Seine Liebe von ihr zurückzieht.

Noch halten die wenigen Menschen, deren Herzen noch nicht völlig erkaltet sind, dieses Geschehen auf, doch es ist kein geistiges Aufblühen zu erwarten und folglich auch keine lange Dauer bis zum Ende dieser entgeisteten Welt.

Die geistige Wende ist die Umformung der alten zur neuen Erde, die geistige Wende ist das Ausscheiden der entgeisteten Menschen und die Zeit tiefsten Friedens, die dann auf der neuen Erde der Zeit der Trübsal auf der alten Erde folgt.

Die geistige Wende kann aber erst kommen, nachdem das Menschengeschlecht der Jetztzeit, das völlig entgeistet ist, hinweggerafft ist und die wenigen Gott erkennenden und bekennenden Menschen nicht mehr bedrängen kann, denn nun ist ein Menschengeschlecht auf Erden, das innig mit Gott verbunden ist, das Ihm dienet und die Liebe als erstes Gesetz gelten läßt, das Seinen Willen erfüllt und nicht wider die göttliche Ordnung verstößt, das also ein Leben führt in Frieden und Glückseligkeit, das aufbauend tätig ist und kein Leid und Trübsal kennt ....

Es ist eine Zeit, die völlig abweicht von der Zeit zuvor .... Nimmermehr aber kann diese Zeit der geistigen Wende den Menschen der alten Erde beschieden sein, denn diese wandeln sich nie und nimmer zur Höhe, nachdem sie so weit geistig gesunken sind, daß jegliche Liebe unter ihnen erkaltet ist.

Es gibt kein geistiges Aufblühen unter jenen Menschen, die weder Not noch Trübsal zu anderem, Gott zugewandtem Denken bewegt .... Es ist nur ein ständiger Rückschritt zu verzeichnen, der geistig und irdisch ein Chaos nach sich zieht, das nur noch beendet werden kann durch eine gänzliche Vernichtung alles dessen, was unreifes Geistiges in sich birgt.

Es kann aber auch der Menschheit nicht mehr lange Frist gegeben werden, weil sie nicht auf der gleichen niedrigen Stufe verharrt, sondern sich immer mehr abtreiben läßt in die Tiefe, und die Folge davon eine unausbleibliche Katastrophe sein muß, denn die immer größer werdende Entfernung von Gott bestimmt selbst die Stunde der Vernichtung, weil sie sich steigernde Lieblosigkeit bedeutet und diese ein Zurückziehen der göttlichen Liebekraft, ohne die nichts bestehen kann ....

Und an dem Gebaren der entarteten Menschheit ist auch ihr geistiger Tiefstand zu erkennen .... Und es ist daraus zu ersehen, daß die Zeit immer näher rückt, die das Ende der Menschheit bedeutet ....

Es ist die Endzeit angebrochen, und sie währet nicht mehr lange, denn die Frist ist abgelaufen, die Gott dem Geistigen zur Erlösung gegeben hat .... Es ist das Ende einer Erlösungsperiode gekommen, und der Anbruch einer neuen Erlösungsperiode bedeutet die Zeit der geistigen Wende ....

 

Amen

 

 

—  Herausgegeben von Freunden der Neuoffenbarung  —
Weiterführende Informationen, Bezug aller Kundgaben, CD-ROM, Bücher, Themenhefte usw.
im Internet unter:    www.bertha-dudde.info

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